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	<title>Vorsorge - Pflegeberatung Theo Falck</title>
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		<title>Reform des Betreuungsrecht ab 01.01.2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Falck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 19:41:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häusliche Pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zunächst &#8211; Was ist überhaupt »rechtliche Betreuung«? Die Betreuung dient dem Schutz und der Unterstützung erwachsener Menschen, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise rechtlich nicht selbst besorgen können und deshalb auf die unterstützende Hilfe anderer angewiesen sind. Dem Betroffenen wird deshalb vom Betreuungsgericht ein Betreuer als gesetzlicher Vertreter zur [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zunächst &#8211; Was ist überhaupt »rechtliche Betreuung«?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Betreuung dient dem Schutz und der Unterstützung erwachsener Menschen, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise rechtlich nicht selbst besorgen können und deshalb auf die unterstützende Hilfe anderer angewiesen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Betroffenen wird deshalb vom Betreuungsgericht ein Betreuer als gesetzlicher Vertreter zur Seite gestellt. In den meisten Fällen wird die Betreuung ehrenamtlichen Betreuern, insbesondere Familienangehörigen, übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ändert sich nun beim Betreuungsrecht ab 2023?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Reform des Betreuungsrechts ist die Stärkung des Selbstbestimmungsrechts und der Autonomie unterstützungsbedürftiger Menschen. Die gesetzlichen Änderungen betreffen sowohl den Betreuten als auch den Betreuer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Regelungen betreffen in erster Linie die Stärkung von Selbstbestimmung und Autonomie betreuter Personen im Vorfeld und während einer rechtlichen Betreuung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Im reformierten Betreuungsrecht kommt klarer zum Ausdruck, dass die rechtliche Betreuung in erster Linie eine Unterstützung des Betreuten bei der Besorgung seiner Angelegenheiten durch eigenes selbstbestimmtes Handeln gewährleistet und der Betreuer das Mittel der Stellvertretung nur einsetzen darf, soweit es erforderlich ist.</li>



<li>Priorität hat künftig die Unterstützung des Betreuten bei seinem eigenen selbstbestimmten Handeln.</li>



<li>Zudem muss der Betreuer sein Handeln stärker an den Wünschen des Betreuten ausrichten. In allen Stadien des Betreuungsverfahrens wird die betreute Person nach dem neuen Betreuungsrecht besser informiert und stärker eingebunden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das reformierte Betreuungsrecht enthält grundlegende Änderungen für Betreute und für die ehrenamtlichen und beruflichen Betreuer.</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Unterstützungsbedarf ist vorrangig:</strong> Bei der Prüfung der Notwendigkeit der Bestellung eines Betreuers steht künftig weniger die medizinische Feststellung von Defiziten der betreffenden Personen im Mittelpunkt, vielmehr wird der konkrete Unterstützungsbedarf in den Vordergrund gestellt. Nicht der medizinische Befund einer Krankheit oder Behinderung ist die vorrangig festzustellende Voraussetzung für die Einrichtung einer Betreuung, sondern der individuell und konkret zu bestimmende Unterstützungsbedarf des hilfsbedürftigen Betroffenen.</li>



<li><strong>Mehr Selbstbestimmung für den Betroffenen</strong><strong>:</strong> Das reformierte Betreuungsrecht gewährleistet dem Betreuten mehr Selbstbestimmung im Vorfeld der Einrichtung einer rechtlichen Betreuung und während der Betreuung.</li>



<li><strong>Stärkere Orientierung an den Wünschen des Betroffenen</strong><strong>:</strong> Nach altem Recht hatte der Betreuer die Angelegenheiten des Betreuten so zu besorgen, wie es (von außen betrachtet) dessen Wohl entspricht. Nunmehr stehen die Wünsche des Betreuten bzw. dessen mutmaßlicher Wille im Vordergrund des Betreuerhandelns. An den Wünschen des Betreuten hat sich auch die Eignung des Betreuers zur Ausübung der Betreuung und die Wahrnehmung der gerichtlichen Aufsicht, vor allem im Rahmen von Genehmigungsverfahren, zu orientieren.</li>



<li><strong>Bessere Information des Betreuten:</strong> Durch das neue Recht wird sichergestellt, dass der Betroffene in sämtlichen Stadien des Betreuungsverfahrens besser informiert und stärker eingebunden wird. Das betrifft unter anderem die gerichtliche Entscheidung über das Ob und Wie der Betreuerbestellung, die Auswahl des konkreten Betreuers und dessen Kontrolle durch das Betreuungsgericht.</li>



<li><strong>Eignung der Betreuer:</strong> Berufsbetreuer müssen sich künftig bei einer Betreuungsbehörde registrieren lassen und persönliche und fachliche Mindesteignungsvoraussetzungen nachweisen. Ehrenamtliche Betreuer, die keine familiäre oder persönliche Bindung zur betreuten Person haben, sollen sich an einen Betreuungsverein anschließen, der sie beraten und fortbilden kann.</li>



<li><strong>Stärkung der Aufsicht und Kontrolle:</strong> Die gerichtliche Aufsicht wird stärker auf die Ermittlung der Wünsche des Betreuten ausgerichtet. Pflichtwidrigkeiten des Betreuers, insbesondere solche, die die Selbstbestimmung des Betreuten beeinträchtigen, können besser erkannt und sanktioniert werden.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Das neue Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) stärkt ab dem 01.01.2024 die Pflege zu Hause, verbessert die Leistungen und begrenzt finanzielle Belastungen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Falck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 19:25:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[ambulante Sachleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) möchte die Pflege zu Hause stärken, Leistungen verbessern und finanzielle Belastungen begrenzen. Die wichtigsten Änderungen treten zum 01. Januar 2024 in Kraft. Das Pflegegeld und die ambulanten Sachleistungsbeträge werden um 5% erhöht. Das Pflegeunterstützungsgeld kann zukünftig jedes Kalenderjahr für bis zu zehn Arbeitstage je pflegebedürftiger Person in Anspruch genommen werden. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="18336" class="elementor elementor-18336">
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									<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) möchte die Pflege zu Hause stärken, Leistungen verbessern und finanzielle Belastungen begrenzen.</p>
<p>Die wichtigsten Änderungen treten zum 01. Januar 2024 in Kraft.</p>
<ul>
<li>Das Pflegegeld und die ambulanten Sachleistungsbeträge werden um 5% erhöht.</li>
<li>Das Pflegeunterstützungsgeld kann zukünftig jedes Kalenderjahr für bis zu zehn Arbeitstage je pflegebedürftiger Person in Anspruch genommen werden.</li>
<li>Die Zuschläge, die die Pflegekasse an die Pflegebedürftigen in vollstationären Pflegeeinrichtungen bezahlt, werden erhöht: 15% bei 0 &#8211; 12 Monaten Verweildauer, von 30% bei 13 &#8211; 24 Monaten, von 50 % bei 25 &#8211; 36 Monaten und 75% bei mehr als 36 Monaten vollstationärem Aufenthalt.</li>
</ul>
<p>Zur Absicherung bestehender Leistungsansprüche der sozialen Pflegeversicherung und der im Rahmen dieser Reform vorgesehenen Leistungsanpassungen wird der allgemeine Beitragssatz bereits zum 1. Juli 2023 um 0,35 % angehoben.</p>
<p>Ebenfalls zum 1. Juli 2023 wird der allgemeine Beitragssatz nach der Kinderzahl differenziert. Eltern zahlen dann generell 0,6 % weniger als Kinderlose. Ab zwei Kindern wird der Beitrag während der Erziehungsphase bis zum 25. Lebensjahr um weitere 0,25 % je Kind bis zum fünften Kind weiter abgesenkt. Nach der jeweiligen Erziehungsphase entfällt der Abschlag wieder.</p>
<p>Eine weitere Erhöhung des Pflegegeldes und der ambulanten Sachleistungsbeträge folgt ein Jahr später zum 01.01.2025 um weitere 4,5 Prozent. Danach soll das Pflegegeld, ebenso wie jede andere Geld- oder Sachleistung der Pflegekasse, alle drei Jahre an die Preisentwicklung angepasst werden. Zum ersten mal dann zum 01.01.2028.</p>
<p> </p>
<p></p>								</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Ab dem 01.01.2023 tritt das Notvertretungsrecht zwischen Ehegatten in Gesundheitsangelegenheiten in Kraft.</title>
		<link>https://pflegeberatung-falck.de/ab-dem-01-01-2023-tritt-das-notvertretungsrecht-zwischen-ehegatten-in-gesundheitsangelegenheiten-in-kraft</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2022 08:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wird ein Ehegatte infolge von Krankheit oder Unfall handlungs- oder entscheidungsunfähig, kann künftig der andere Ehegatte unter bestimmten Bedingungen für ihn Entscheidungen der Gesundheitssorge treffen. Wenn ein Ehegatte aufgrund von Bewusstlosigkeit oder Krankheit seine Angelegenheiten der Gesundheitssorge rechtlich nicht mehr besorgen kann, ist der vertretende Ehegatte beispielsweise berechtigt, in Untersuchungen, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einzuwilligen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="18096" class="elementor elementor-18096">
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<p class="wp-block-paragraph">Wird ein Ehegatte infolge von Krankheit oder Unfall handlungs- oder entscheidungsunfähig, kann künftig der andere Ehegatte unter bestimmten Bedingungen für ihn Entscheidungen der Gesundheitssorge treffen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Ehegatte aufgrund von Bewusstlosigkeit oder Krankheit seine Angelegenheiten der Gesundheitssorge rechtlich nicht mehr besorgen kann, ist der vertretende Ehegatte beispielsweise berechtigt, in Untersuchungen, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einzuwilligen oder sie zu untersagen sowie ärztliche Aufklärung entgegenzunehmen.<br /><br />Eine Ehegattenvertretung ist ausgeschlossen, wenn der Ehegatte oder Lebenspartner zuvor einen entgegenstehenden Willen geäußert oder in einer Vorsorgevollmacht ausdrücklich eine andere Person bevollmächtigt hat. Auch wenn die Ehegatten getrennt leben, besteht die gesetzliche Vertretungsberechtigung nicht.</p>
<p>Wer von seinem Ehepartner nicht vertreten werden möchte, kann einen Widerspruch gegen das Ehegattenvertretungsrecht nach § 1358 BGB im Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer zu Protokoll geben.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Bitte beachten Sie. <strong>Das Notvertretungsrecht ist auf sechs Monate befristet</strong> und umfasst keine Bereiche außerhalb der Gesundheitssorge. Für Wohnangelegenheiten, die Vermögenssorge oder andere rechtliche Themen gilt weiterhin, dass es kein automatisches Vertretungsrecht gibt. Das muss, wie bisher, mit einer Vorsorgevollmacht geregelt werden.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Daher, nur mit einer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung können Sie detaillierte individuelle Wünsche festlegen, die sich &#8211; ohne zeitliches Limit &#8211; auf alle Lebens- und Gesundheitsbereiche beziehen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher weiterhin auf Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung setzen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Nähere Informationen finden Sie auf meiner Homepage unter <a title="Vorsorge und Vollmachten" href="https://pflegeberatung-falck.de/meine-leistungen/vorsorge-und-vollmachten"><strong><span style="color: #ff6600;">Vorsorge und Vollmachten</span></strong></a></p>
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				</div><p>The post <a href="https://pflegeberatung-falck.de/ab-dem-01-01-2023-tritt-das-notvertretungsrecht-zwischen-ehegatten-in-gesundheitsangelegenheiten-in-kraft">Ab dem 01.01.2023 tritt das Notvertretungsrecht zwischen Ehegatten in Gesundheitsangelegenheiten in Kraft.</a> first appeared on <a href="https://pflegeberatung-falck.de">Pflegeberatung Theo Falck</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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